Ziele

Das Netzwerk fördert die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus. Darunter verstehen wir öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltungen um die Akteure auf die aktuelle Lage in der Region hinzuweisen und für die Themen zu sensibilisieren.

Ein weiteres Ziel ist die Planung und Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Aktionen für Demokratie und Toleranz. In den zurückliegenden Jahren ist uns die Umsetzung des Zieles in den Städten der Region sehr gut gelungen. Zahlreiche Aktionen, wie z.B. „Demokratie liest“ oder „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ wurden erfolgreich umgesetzt. Wichtig ist aber auch die Einbeziehung der Akteure im ländlichen Raum, denn vielerorts finden die NPD und andere demokratieferne Personen gerade dort ihren Nährboden. Damit verbunden ist auch das Ziel der Förderung von Angeboten für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum, wie z.B. die Durchführung von Kunst- und Kulturprojekten.

Das Netzwerk fördert die Weiterbildungsmöglichkeiten für kleine Träger im ländlichen Raum. Beispielgebend dafür sind die Fortbildungsveranstaltungen „Fit für Förderprojekte“ und „Beteiligung Stärken – Zukunft Gestalten“. Im Rahmen der Fortbildung wurden den TeilnehmerInnen Grundlagen der Projektentwicklung und Projektfinanzierung in Bezug auf Kleinprojekte vermittelt. Im Rahmen der Fortbildung „Beteiligung Stärken – Zukunft Gestalten“ wird eine Einführung in die Grundlagen der Partizipation gegeben. Die TeilnehmerInnen lernen Theorien und Methoden der Beteiligung kennen um zielgruppengerechte Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen und Gesprächsrunden erfolgreich anzuleiten mit dem Ziel Projekte gemeinsam mit anderen Akteuren zu planen und vorzubereiten.

Eine weitere Aufgabe des Netzwerkes ist die Fortführung der Arbeitsgemeinschaft „Gedenktage“, die sich 2013 gegründet hat. Die AG legt den Schwerpunkt auf die Förderung von Aktivitäten zur Gestaltung jährlicher Gedenktage, wie z.B. 27. Januar oder den 08. Mai. Auf diese Weise wird eine vertiefte Auseinandersetzung mit den geschichtlichen Ereignissen der NS-Zeit gefördert und gleichzeitig eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit erreicht. Gezielt sollen junge Menschen ermutigt werden, sich mit der Geschichte auf ihre individuelle Art und Weise auseinanderzusetzen, sich diese zu erschließen und anzueignen. Die AG versucht so den von der rechten Szene inszenierten „Heldengedenktage“ entgegenzuwirken.