Geschichte des Netzwerkes

Das Netzwerk für Demokratie und Toleranz der Region Mecklenburg-Strelitz wurde 2006 auf Initiative des damaligen Kreistagspräsidenten und der demokratischen Parteien gegründet. Seit der Gründung vereint das Netzwerk 80 aktive VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und vor allem der Zivilgesellschaft. Das Bündnis stellt eine offene Plattform für alle Akteure dar, die sich aktiv für Demokratie, Zivilcourage und Toleranz in der Region einsetzen möchten.

Anlass zur Gründung des Netzwerkes gaben zahlreiche rechtsextreme Aktivitäten, wie z.B. der Einzug der NPD in die Stadtvertretung von Friedland und Neustrelitz, die Herausgabe der rechtsextremen Schrift „Strelitzer Booten“ und die Verbreitung der Schulhof-CD, Konzerte einschlägiger Bands, Demonstrationen sowie Infostände.

Im Laufe der Jahre ist es gelungen die Interessen der Akteure in der Netzwerkarbeit so zu bündeln, dass gezielt, kreativ und schnell auf Aktionen der rechtsextremen Szene reagiert werden kann. Das Handungsspektrum ist weitreichend. Neben den regelmäßig stattfindenden Netzwerktreffen finden weitere themenbezogene Veranstaltungen statt.